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Verleihung der Albert-Schweitzer-Plakette
21/02/2017

Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderates am 21.02.2017 begrüßte Ortsbürgermeister Markus Landsrath die Eheleute Elfriede und Paul John, sowie die Bezirksgeschäftsführerin des Volksbund Kriegsgräber Fürsorge – Bezirksverband Koblenz-Trier.

Elfriede und Paul John zeichnen sich seit 20 Jahren für die Sammlung des Volksbund Kriegsgräber Fürsorge e. V. in Gondershausen verantwortlich. Ende des vergangenen Jahres wurde das Rekordsammelergebnis von 1.046,50 Euro erzielt. Insgesamt sammelten die Eheleute annähernd 20.000 Euro für den Volksbund.

Aus diesem Grunde sollte den ehrenamtlichen Sammlern an diesem Tag eine besondere Ehrung zuteilwerden.

Die extra für diesen Zweck angereiste Frau Hörter verlieh den Eheleuten John im Auftrag des Landesvorsitzenden Herbert Mertin die „Albert-Schweitzer-Plakette.

Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Peter Unkel, Ortsbürgermeister Markus Landsrath und Ortsbürgermeister a. D. Ewald Schulmacher

Verleihung der Albert-Schweitzer-Plakette
Karneval der Senioren
13/02/2017

Gisela Paulus und Hannelore Rosemeier organisierten den diesjährigen Karneval für die Senioren.

Es wurde ein reichhaltiges Programm geboten, welches natürlich besonders die Lachmuskeln strapazierte.

Rudolf Vogt stimmte einmal mehr auf Gesangs- und Schunkeleinlagen ein.

Natürlich durfte der Gaumenschmaus nicht fehlen.

Ein großer Dank an alle Helfer/innen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

 

Foto: Ewald Schuhmacher

 

Zum Schluss vereinten sich alle Helferinnen und Helfer auf der Bühne und wurden mit großem Applaus gefeiert. 

Karneval der Senioren
St. Martin: Großer Tag für Lilly Kremer
11/11/2016

Der St. Martins-Tag stand in diesem Jahr in Gondershausen leider, was das Wetter anging, nicht unter einem guten Stern. Doch für eine Person wird es sicherlich ein unvergesslicher Tag gewesen sein. Lilly Kremer schlüpfte in die Rolle des „Heiligen St. Martin“ und ritt hoch zu Ross vom  Feuerwehrplatz unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Gondershausen und mit Absicherung der Feuerwehr zum Martinsfeuer.

Dort angekommen stand die Verteilung der Brezel an und die Kinder wollten die Brezel natürlich nur von der „Frau“ St. Martin namens Lilly.

St. Martin: Großer Tag für Lilly Kremer
Trimm-Dich-Pfad wurde saniert
23/10/2016

Im Jahre 1972 wurde im Wald bei Gondershausen im Zuge der aufgekommenen Fitness-Bewegung ein Trimm-Dich-Pfad angelegt. Der Rundkurs, bei dem sich etwa alle 200 Meter ein einfaches und robustes Turngerät befindet, führt durch den Gemeindewald an der Schönstätter Waldkapelle vorbei und wird von Sporttreibenden jeden Alters gerne genutzt . Auf der ungefähr drei Kilometer langen Strecke befinden sich 18 Übungsstationen, zusammen mit jeweils einer Tafel mit Übungsanleitungen von Vitaparcours.  Die einfachen, aber robusten Übungsgeräte aus Baumstämmen, Baumscheiben, Metallstangen und Ketten waren in die Jahre gekommen und teilweise nicht mehr sicher benutzbar. Durch die Gemeindearbeiter Stjepan Novak Karl-Josef Adams und Klaus Czarnecki wurde der Parcours in den letzten Wochen auf Vordermann gebracht.

(Text und Foto: Ewald Schuhmacher)

Trimm-Dich-Pfad wurde saniert
Ausbau der Schulstraße in Gondershausen schreitet weiter voran
24/08/2016

Der Ausbau der Schulstraße in Gondershausen liegt weiterhin gut im Zeitplan. So konnte in der vorletzten Augustwoche im Ausbaubereich zwischen dem Kapellenweg und dem Ahornweg bei gutem Wetter die bituminöse Tragdeckschicht in die Fahrbahn aufgebracht werden, wobei der Kreuzungsbereich „Ahornweg / Auf den Triefesgärten“ mit einbezogen wurden. Dies ist für den Schulbusverkehr von großer Bedeutung, da damit ab dem Schulbeginn nach den Sommerferien die Grundschule wieder ohne Probleme angefahren werden kann. Weiterhin sind die Gehwege und die Straßenbeleuchtung mit LED-Licht in diesem Bereich fertiggestellt.

Text und Foto: Ewald Schuhmacher

Ausbau der Schulstraße in Gondershausen schreitet weiter voran
Gondershausen plant die Anlage eines Ruhewaldes am Friedhof
24/08/2016

Wie es im Mittelalter und auch noch später üblich war, bestattete man die Verstorbenen der Gemeinden Ober- u. Niedergondershausen sowie aus Mermuth und Liesenfeld auf dem Gottesacker neben der Pfarrkirche in Obergondershausen. Weil der Platz neben der Pfarrkirche für die gestiegene Zahl der Einwohner und der Bestattungen nicht mehr ausreichte, legte man 1859 den heutigen Friedhof,  etwa 400 Meter von der Pfarrkirche entfernt, auf einem Grundstück der Pfarrgemeinde an. Der Friedhof lag zur damaligen Zeit außerhalb der bebauten Ortslage von Obergondershausen und musste mit einer Mauer umgeben werden. Es fiel den Angehörigen der Toten damals schwer, einen Gottesacker so weit weg vom Schutz der Kirche zu akzeptieren.  Im Jahre 1924 beschloss der Gemeinderat von Liesenfeld einen eigenen Friedhof anzulegen, was beim damaligen Pfarrer von Obergondershausen auf Ablehnung stieß. Die erste Beerdigung in Liesenfeld musste durch den zuständigen Pfarrer auf polizeiliche Anordnung erfolgen. Bis zum Jahre 1978 war die Kirchengemeinde, vertreten durch den jeweiligen Pastor, für den Friedhof zuständig und verantwortlich. Erst 1968 wurde in Eigenleistung eine Leichenhalle gebaut. In 1978 schloss die Kirche eine Vereinbarung zur Übernahme des Friedhofes mit den Ortsgemeinden Gondershausen und Mermuth ab. Dabei verwaltet  die Gemeinde Gondershausen den Friedhof und die Gemeinde Mermuth beteiligt sich an den ungedeckten Kosten im Verhältnis der Einwohnerzahlen. Im Jahre 1986 sanierten freiwillige Helfer aus Gondershausen und Mermuth den Friedhof in Eigenleistung. Man legte gepflasterte Wege an und sorgte für neue Bepflanzungen. Auch in den Folgejahren nahmen die Gemeinden Verbesserungen vor.

Weil sich die Bestattungskultur in den vergangenen  Jahren verändert hat, wurde an die  Gemeindevertreter aus Gondershausen nun der Wunsch herangetragen, hinter dem Friedhof einen Ruhewald anzulegen. Dort befindet sich auf Gemeindeeigentum eine Erweiterungsfläche, die unmittelbar an den Wald angrenzt. Die Leichenhalle und der Parkplatz am Friedhof könnten bei Beerdigungen benutzt werden. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Die Genehmigung für die Neuanlage eines Bestattungsplatzes in oben angegebener Form hat die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises bereits erteilt.

Mit Herrn Pastor Adams und Vertretern des Verwaltungsrates wurde bereits die geplante Anlage eines Ruhewaldes besprochen und zustimmend zur Kenntnis genommen. Detailplanungen werden im Einvernehmen mit der Gemeinde Mermuth erfolgen.

Im kommenden Jahr soll der Ruhewald im feierlichen Rahmen eingesegnet werden.

Für Fragen steht der Unterzeichner gerne zur Verfügung.

 

Markus Landsrath

Ortsbürgermeister 

Gondershausen plant die Anlage eines Ruhewaldes am Friedhof
Altes Besenbinderhaus mit viel Liebe renoviert
08/08/2016

In Obergondershausen gab es früher viele Familien, die durch Heimarbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten mussten. Es wurden Besen aus Birkenreisig gebunden und Holzstiele für alle möglichen Zwecke hergestellt und an der Mosel und im Maifeld verkauft. Die Besenbinder hielten oft auch Ziegen und betrieben eine kleine Landwirtschaft für den Eigenverbrauch. Die Häuser der Besenbinder waren klein und die Familien waren groß. Heute gibt es in Gondershausen nur noch den Besenbinder Willi Eiskirch, er ist der letzte seines Standes und kann die Nachfrage nach guten Reiserbesen kaum befriedigen. Ein solches altes Besenbinderhaus haben Joachim und Gerlinde Ponstein  nun mit sehr viel Liebe zum Detail und überwiegend in Eigenleistung innen und außen renoviert. Das sogenannte „Holzänncheshaus“ wurde damit als typisches Haus aus der Vergangenheit von Obergondershausen für die Nachwelt erhalten. Die Renovierungskosten finanzierten die beiden aus Eigenmitteln ohne jegliche Zuschüsse und Hilfen der öffentlichen Hand, wofür sie Dank und Anerkennung verdient haben.

-Text und Foto:  Ewald Schuhmacher, Erster Beigeordneter-

Joachim Ponstein
Lange Jahre Soldatengrab ehrenamtlich gepflegt
03/08/2016

Am 15. März 1945 rückten Soldaten der 90. Amerikanischen Infanteriedivision  von Brodenbach kommend in Gondershausen ein. Dabei kam es kurz vor Obergondershausen zu einem Zusammentreffen mit Soldaten der Wehrmacht, bei dem drei deutsche Soldaten getötet wurden. Die drei deutschen Soldaten, alle 20 Jahre alt und jünger, wurden auf dem Friedhof in Gondershausen beerdigt. Einer von ihnen wurde nach dem Krieg in seine Heimat umgebettet. Das Soldatengrab der beiden anderen befindet sich mit einer ewigen Ruhefrist auf dem Friedhof in Gondershausen. Die Pflege dieses Grabes hat seit 1980 Werner Maschke ehrenamtlich übernommen, der in der Nähe des Friedhofes wohnt. Werner Maschke flüchtete als Kind mit seiner Mutter und neun Geschwistern 1945 aus Pommern vor der Roten Armee nach Westen, wobei seine Mutter und seine älteste Schwester von den Russen nach Sibirien verschleppt wurden. Erst 1952 wurden er und die Geschwister durch das Rote Kreuz mit seinem Vater, der im Krieg Soldat war und zwischenzeitlich in Hannover lebte, zusammengeführt. Auch die ältere Schwester kehrte 1952 aus Sibirien zurück, wo die Mutter in der Gefangenschaft verstorben war. Maschke begründet die Pflege des Soldatengrabes damit, dass er das Grab seiner Mutter nicht kennt und nicht pflegen kann und das Soldatengrab für ihn so etwas wie ein Ersatz für das Grab seiner Mutter sei. Der kurz vor seinem 80. Geburtstag stehende Werner Maschke will die Pflege des Grabes weiterführen, solange es seine Gesundheit zulässt.

 

Text und Foto: Ewald Schuhmacher (Erster Beigeordneter)

Werner Maschke
Buswartehäuschen total beschädigt
03/08/2016

In den Morgenstunden des 26. Juli 2016 wurde das Buswartehäuschen an der Ecke Rhein-Mosel-Straße / Einmündung Waldecker Straße in  Gondershausen durch den Anstoß eines Müllfahrzeuges total beschädigt. Der Fahrer gab an, er habe einem anderen Fahrzeug ausweichen müssen und dabei das Buswartehäuschen gestreift. Das Wartehäuschen muss nun möglichst schnell durch ein neues ersetzt werden, damit die Schüler und sonstigen Fahrgäste nicht im Regen stehen müssen.

Ewald Schuhmacher (Erster Beigeordneter)

Bushaltestelle
Ausbau der Schulstraße in Gondershausen liegt im Zeitplan
22/07/2016

Am 16. März 2016 wurde termingerecht mit dem Ausbau der Schulstraße in Gondershausen begonnen, wobei zunächst im Abschnitt zwischen dem Kapellenweg und dem Ahornweg der Mischwasserkanal erneuert und auf einer Länge von 80 Metern ein neuer Staukanal DN 900 verlegt wurde. Dadurch soll das  anfallende Oberflächenwasser bei Starkregen aufgenommen werden um den belastete Bereich Rhein-Mosel-Straße / Kirchweg / Einmündung Kapellenweg zu entlasten, was sich bereits bei den starken Niederschlägen in den vergangenen Wochen bewährt hat. Weiterhin wurden die Wasserhausanschlüsse erneuert, die Stromhausanschlüsse durch den Versorger WESTNETZ GmbH als erdverlegte Hausanschlüsse neu verlegt und ein MICROROHR  (Leer-Rohr) für eine zukünftige Glasfaserversorgung mit verlegt. Die Ortsgemeinde plant zukünftig eine sukzessive Versorgung der gesamten Ortslage mit Glasfaserkabel. Derzeit erfolgt das Setzten der Bordsteine und der Entwässerungsrinne sowie die Pflasterung der Gehwege. Mit der Fertigstellung wird Ende Juli gerechnet. Im August soll dann die bituminöse Tragschicht in die Fahrbahn aufgebracht werden, wobei die Kreuzungsbereiche mit einbezogen werden.

Im weiteren Bereich vom Kapellenweg bis zur Schönecker Straße werden derzeit die Träger für den späteren Kanalgrabenverbau ins Erdreich eingebracht. Die Erdarbeiten für die Kanalverlegung in diesem Bereich werden dann im August begonnen. Hier wird noch ein Stauraumkanal für das Oberflächenwasser gebaut und ein neuer Mischwasserkanal verlegt. Es werden ebenfalls die Wasserhausanschlüsse und die Stromhausanschlüsse neu verlegt sowie ein MICROROHR für Glasfaserkabel.

Die Kanalbauarbeiten erfolgen im  Auftrag und auf Kosten des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde Emmelshausen. Diese hohen Investitionen dienen einer modernen,  gesicherten  Entwässerung in der Ortsgemeinde Gondershausen.

Die Fertigstellung des gesamten ersten Ausbaubereiches mit der bituminösen Deckschicht ist für November / Anfang Dezember 2016  vorgesehen.

(Text und Foto: Ewald Schuhmacher, Erster Beigeordneter)

Foto: Ewald Schuhmacher