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Altes Besenbinderhaus mit viel Liebe renoviert
08/08/2016

In Obergondershausen gab es früher viele Familien, die durch Heimarbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten mussten. Es wurden Besen aus Birkenreisig gebunden und Holzstiele für alle möglichen Zwecke hergestellt und an der Mosel und im Maifeld verkauft. Die Besenbinder hielten oft auch Ziegen und betrieben eine kleine Landwirtschaft für den Eigenverbrauch. Die Häuser der Besenbinder waren klein und die Familien waren groß. Heute gibt es in Gondershausen nur noch den Besenbinder Willi Eiskirch, er ist der letzte seines Standes und kann die Nachfrage nach guten Reiserbesen kaum befriedigen. Ein solches altes Besenbinderhaus haben Joachim und Gerlinde Ponstein  nun mit sehr viel Liebe zum Detail und überwiegend in Eigenleistung innen und außen renoviert. Das sogenannte „Holzänncheshaus“ wurde damit als typisches Haus aus der Vergangenheit von Obergondershausen für die Nachwelt erhalten. Die Renovierungskosten finanzierten die beiden aus Eigenmitteln ohne jegliche Zuschüsse und Hilfen der öffentlichen Hand, wofür sie Dank und Anerkennung verdient haben.

-Text und Foto:  Ewald Schuhmacher, Erster Beigeordneter-

Joachim Ponstein
Lange Jahre Soldatengrab ehrenamtlich gepflegt
03/08/2016

Am 15. März 1945 rückten Soldaten der 90. Amerikanischen Infanteriedivision  von Brodenbach kommend in Gondershausen ein. Dabei kam es kurz vor Obergondershausen zu einem Zusammentreffen mit Soldaten der Wehrmacht, bei dem drei deutsche Soldaten getötet wurden. Die drei deutschen Soldaten, alle 20 Jahre alt und jünger, wurden auf dem Friedhof in Gondershausen beerdigt. Einer von ihnen wurde nach dem Krieg in seine Heimat umgebettet. Das Soldatengrab der beiden anderen befindet sich mit einer ewigen Ruhefrist auf dem Friedhof in Gondershausen. Die Pflege dieses Grabes hat seit 1980 Werner Maschke ehrenamtlich übernommen, der in der Nähe des Friedhofes wohnt. Werner Maschke flüchtete als Kind mit seiner Mutter und neun Geschwistern 1945 aus Pommern vor der Roten Armee nach Westen, wobei seine Mutter und seine älteste Schwester von den Russen nach Sibirien verschleppt wurden. Erst 1952 wurden er und die Geschwister durch das Rote Kreuz mit seinem Vater, der im Krieg Soldat war und zwischenzeitlich in Hannover lebte, zusammengeführt. Auch die ältere Schwester kehrte 1952 aus Sibirien zurück, wo die Mutter in der Gefangenschaft verstorben war. Maschke begründet die Pflege des Soldatengrabes damit, dass er das Grab seiner Mutter nicht kennt und nicht pflegen kann und das Soldatengrab für ihn so etwas wie ein Ersatz für das Grab seiner Mutter sei. Der kurz vor seinem 80. Geburtstag stehende Werner Maschke will die Pflege des Grabes weiterführen, solange es seine Gesundheit zulässt.

 

Text und Foto: Ewald Schuhmacher (Erster Beigeordneter)

Werner Maschke
Buswartehäuschen total beschädigt
03/08/2016

In den Morgenstunden des 26. Juli 2016 wurde das Buswartehäuschen an der Ecke Rhein-Mosel-Straße / Einmündung Waldecker Straße in  Gondershausen durch den Anstoß eines Müllfahrzeuges total beschädigt. Der Fahrer gab an, er habe einem anderen Fahrzeug ausweichen müssen und dabei das Buswartehäuschen gestreift. Das Wartehäuschen muss nun möglichst schnell durch ein neues ersetzt werden, damit die Schüler und sonstigen Fahrgäste nicht im Regen stehen müssen.

Ewald Schuhmacher (Erster Beigeordneter)

Bushaltestelle
Ausbau der Schulstraße in Gondershausen liegt im Zeitplan
22/07/2016

Am 16. März 2016 wurde termingerecht mit dem Ausbau der Schulstraße in Gondershausen begonnen, wobei zunächst im Abschnitt zwischen dem Kapellenweg und dem Ahornweg der Mischwasserkanal erneuert und auf einer Länge von 80 Metern ein neuer Staukanal DN 900 verlegt wurde. Dadurch soll das  anfallende Oberflächenwasser bei Starkregen aufgenommen werden um den belastete Bereich Rhein-Mosel-Straße / Kirchweg / Einmündung Kapellenweg zu entlasten, was sich bereits bei den starken Niederschlägen in den vergangenen Wochen bewährt hat. Weiterhin wurden die Wasserhausanschlüsse erneuert, die Stromhausanschlüsse durch den Versorger WESTNETZ GmbH als erdverlegte Hausanschlüsse neu verlegt und ein MICROROHR  (Leer-Rohr) für eine zukünftige Glasfaserversorgung mit verlegt. Die Ortsgemeinde plant zukünftig eine sukzessive Versorgung der gesamten Ortslage mit Glasfaserkabel. Derzeit erfolgt das Setzten der Bordsteine und der Entwässerungsrinne sowie die Pflasterung der Gehwege. Mit der Fertigstellung wird Ende Juli gerechnet. Im August soll dann die bituminöse Tragschicht in die Fahrbahn aufgebracht werden, wobei die Kreuzungsbereiche mit einbezogen werden.

Im weiteren Bereich vom Kapellenweg bis zur Schönecker Straße werden derzeit die Träger für den späteren Kanalgrabenverbau ins Erdreich eingebracht. Die Erdarbeiten für die Kanalverlegung in diesem Bereich werden dann im August begonnen. Hier wird noch ein Stauraumkanal für das Oberflächenwasser gebaut und ein neuer Mischwasserkanal verlegt. Es werden ebenfalls die Wasserhausanschlüsse und die Stromhausanschlüsse neu verlegt sowie ein MICROROHR für Glasfaserkabel.

Die Kanalbauarbeiten erfolgen im  Auftrag und auf Kosten des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde Emmelshausen. Diese hohen Investitionen dienen einer modernen,  gesicherten  Entwässerung in der Ortsgemeinde Gondershausen.

Die Fertigstellung des gesamten ersten Ausbaubereiches mit der bituminösen Deckschicht ist für November / Anfang Dezember 2016  vorgesehen.

(Text und Foto: Ewald Schuhmacher, Erster Beigeordneter)

Foto: Ewald Schuhmacher
Wartungsarbeiten an der RMR Pipeline bei Gondershausen
21/07/2016

In den vergangenen Wochen wurden an der Pipeline der Rhein-Main-Rohrleitungsgesellschaft (RMR) Wartungsarbeiten durchgeführt, wofür die Rohrleitung, die in knapp zwei Metern Tiefe verläuft, an zwei Stellen im Bereich von Gondershausen freigelegt werden musste. Die zwischen 1966 und 1972 gebaute Rohrleitung hat einen Durchmesser von 45 bis 60 Zentimetern und verläuft über 525 Kilometern von der niederländischen Grenze bis nach Frankfurt am Main und Ludwigshafen. Sie dient dem Transport von Mineralölprodukten wie Benzin, Naphtha (Rohbenzin), Dieselkraftstoff und Kerosin.

Der Sitz der RMR-Gesellschaft ist in Köln-Godorf, wo sich auch die Überwachungszentrale befindet.  Angetrieben wird der Transport durch neun Pumpstationen, wobei sich die bei uns nächstgelegene in Schwall bei Emmelshausen  befindet. Der Transport erfolgt in sogenannten Batchen, getrennt nach den jeweiligen unterschiedlichen Produkten. Etwa 15 Millionen Kubikmeter Mineralölprodukte fließen Jahr für Jahr durch die Rhein-Main - Rohrleitung von Norden nach Süden mit einer Geschwindigkeit von zirka 9 Kilometern pro Stunde. Die Pipeline ist gleichzeitig Transportweg, Transportmittel und Transportbehälter. Für den Transport dieser Menge müssten zirka 400.000 Straßentankzüge oder 300.000 Kesselwagen oder 10.000 Tankschiffe eingesetzt werden. Die RMR verursacht daher auch nur einen Bruchteil des CO-Ausstoßes und Umweltbelastungen der aufgeführten Verkehrsträger.Während des Betriebes der Pipeline sorgen hochentwickelte, moderne Sicherungssysteme dafür, dass durch die Trasse keinerlei Gefährdungen für die Bewohner und Umwelt entstehen. Regelmäßig wird die Pipeline zwecks Überwachung überflogen und Inspektionsmolche prüfen den Zustand der Leitung von innen. Werden vermutete Schwachstellen festgestellt, wird der Pipelinegraben geöffnet, die Leitung freigelegt und falls erforderlich repariert, so wie jetzt in Gondershausen geschehen.

(Text und Foto: Ewald Schuhmacher, Erster Beigeordneter)

Foto: Ewald Schuhmacher
Pastor Adams besuchte Grillfest der Senioren
15/07/2016

Wieder einmal lockte die Seniorenbeauftragte der Ortsgemeinde, Gisela Paulus viele Senioren zum diesjährigen  Grillfest. In geselliger Runde bei sehr leckerem Essen erzählte man sich die Neuigkeiten und lachte gemeinsam.

Ehrengast des Tages war Pastor Christian Adams, der sich (siehe Foto) mit dem „Papst“ und der „Tochter“ des Papstes, Gisela Paulus ablichten ließ.

Pastor Adams mit dem Papst und seiner "Tochter"
Neue Infotafel des Forstamtes Kastellaun am Eingangsportal der Traumschleife „Rabenlay“
07/07/2016

Die grüne Wunderwelt entdecken

Sie sind Erholungs- und Lebensraum, Wasserspeicher und Klimaschützer. Sie liefern Sauerstoff und saubere Luft zum Atmen. Und sie versorgen die Menschen der Region seit jeher mit Holz: Die heimischen Wälder leisten Beeindruckendes für Mensch und Natur. Dabei haben sie so manche Besonderheit zu bieten. Darauf macht jetzt eine neue Begrüßungstafel am Eingang der Gondershausener Traumschleife „Rabenlay“ aufmerksam. Installiert wurde sie vom Forstamt Kastellaun und der Gemeinde Gondershausen.

 

 „Wir wollen den Besucherinnen und Besuchern des Gemeindewaldes interessante Einblicke in die grüne Wunderwelt vor unserer Haustüre bieten“. Dies betonen Bürgermeister Markus Landsrath und Förster Ralf Lieschied bei der Vorstellung des neuen Informationsangebotes. Beide freuen sich über eine gestiegene Wertschätzung des Waldes. „Das bestätigt uns in unserem Engagement für eine nachhaltige Waldpflege. Sie erhält den Wald seit Generationen und kann dessen vielfältige Funktionen auch in Zukunft sichern“, sind sie sich einig. Besondere Herausforderung in der täglichen Arbeit sei der notwendige Interessenausgleich im Wald. Es gelte die wachsenden, teils konkurrierenden Anforderungen aus Naturschutz, Erholung und Wirtschaft bestmöglich unter einen Hut zu bekommen. „Das ist für uns Anliegen und Ansporn zugleich“, so beide.

Die Infotafel wurde von den Azubis der Forstverwaltung aufgestellt
Renovierung der Kapelle im Baybachtal abgeschlossen
06/06/2016

Die Renovierungsarbeiten an der Kapelle an der Schultheiser Mühle sind abgeschlossen. Ein Schmuckstück im Baybachtal. Vor Jahren hat die Familie Dellschau die Kapelle von der Ortsgemeinde Gondershausen übernommen und sich für die Instandhaltung des historischen Bauwerkes verpflichtet.

Und dieser Verpflichtung kam man nach:

Mit mühevoller Kleinarbeit und dem Einsatz Fachkundiger, die das „alte“ Handwerk beherrschen, entstand mit viel Herzblut ein Schmuckstück.

Schwerpunkt der Sanierung war das Dach, welches komplett mit handgeschlagenen heimischen Schiefern eingedeckt wurde.

Leider standen für die Sanierung keine Landesmittel zur Verfügung und daher trug die Familie Dellschau die finanzielle Last ganz alleine.

 

Das genaue Alter der Kapelle kann leider nicht beziffert werden. Hinweise reichen bis in das 14. Jahrhundert. Das Wegekreuz an der Kapelle trägt die Jahreszahl 1774 und ist eines der ältesten seiner Art in der Region (weitere Infos -siehe www.baybach.de).

Im Rahmen einer Feierstunde lud die Fam. Dellschau ein. Pastor Christan Adams sprach im Rahmen einer Messe den Segen.

Ein besonderer Dank an die Familie Dellschau für dieses Werk und die Verbundenheit zu unserer Region.

Renovierung der Kapelle im Baybachtal abgeschlossen
Servatiuskirmes vom 06. bis 09. Mai 2016
24/04/2016

 

Eine Kirmes für alle Generationen

Erstmals richtete die „Kirmesjugend Gondasch“ die Maikirmes (Servatiuskirmes) aus. Großes Lob erfuhren die Ausrichter für ihr Engagement von allen Seiten.

Wieder einmal hatte die Seniorenbeauftragte Gisela Paulus dafür gesorgt, dass sich das Kirmeszelt am Montagnachmittag noch einmal füllte. Dort trafen sich zahlreiche Senioren aus der ganzen Verbandsgemeinde und auch vom Rhein.

Auch die Prominenz konnte wieder einmal mehr der Gisela nicht widerstehen. Der Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht nebst einer kleinen Delegation der „Vor-Tour der Hoffnung“ besuchten ebenso wie Landrat Dr. Marlon Bröhr und Bürgermeister Peter Unkel den Seniorennachmittag im Kirmeszelt. Viele ausgelassene Gespräche und ein Wiedersehen mit alten Freunden ließen die Alltagssorgen in Vergessenheit geraten.

Vorherrschende Meinung von allen – wir kommen im nächsten Jahr wieder.   

 

Markus Landsrath, Ortsbürgermeister

 

 

Foto: Ewald Schuhmacher

Servatiuskirmes vom 06. bis 09. Mai 2016
Straßenübergabe -Schönecker Straße am 07. Mai 2016
17/04/2016

„Straßenübergabe lockte bei strahlendem Wetter zahlreiche Gäste“

 

Die Anwohner der Schönecker Straße sind glücklich. Ihre Straße wurde im Rahmen einer Feierstunde offiziell übergeben.

Eine Investition in die Zukunft betonten Bürgermeister Peter Unkel und Ortsbürgermeister Markus Landsrath in ihren Ansprachen.

Daher war es selbstverständlich, dass die Kinder symbolisch das Band durchschneiden durften. Pastor Christian Adams gab den kirchlichen Segen.

Zahlreiche Gäste wohnten der Feierlichkeit bei.

Der Planer Alfred Klabautschke hatte ganz Arbeit geleistet.

Die Anwohner lobten die gute Kommunikation mit der bauausführenden Firma Harry Brodt.

Nach dem offiziellen Teil stand der Austausch mit den Fachleuten vor Ort auf dem Programm. Für das leibliche Wohl sorgten einige Anwohner.

 

Der Komplettausbau der 370 Meter langen Straße dauerte rund 11 Monate.

Rund 775.000 Euro kostete der Ausbau der Schönecker Straße und des Einmündungsbereiches zur Rhein-Mosel-Straße. Der Mischwasserkanal wurde erneuert. Erweitert wurde die Entwässerung um einen Regenwasserkanal. Die neue LED-Straßenbeleuchtung rückt die Straße auch in der Nacht in ein neues Licht.

Neu ist auch die Anordnung einer Tempo-30-Zone, die auch zukünftig in der Schulstraße mit Nebenstraßen fortgeführt werden soll.

 

Für den Ausbau der gesamten Schulstraße stehen weitere Investitionen in Höhe von rund 1.600.000 Euro an. Die Realisierung erfolgt in drei Bauabschnitten.

Ebenfalls ungebrochene Investitionsbereitschaft zeigt das Abwasserwerk für Maßnahmen in Anlagen der Abwasserbeseitigung. Insgesamt werden 1.800.000 Euro werden bis 2018 investiert.

Dabei gilt den Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem Ausbaubeitrag ganz wesentlich zur Finanzierung der Maßnahmen beitragen, ein ausdrücklicher Dank.

 

Foto: Reinold Pies

Foto: Reinold Pies